Feb 04, 2020 13:08 Europe/Berlin
  • Russland: Weißhelme planen chemischen Angriff auf Idlib

Moskau (ParsToday) - Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wollen plant die umstrittene Weißhelm-Organisation in Zusammenarbeit mit den Takrifi-Terroristen einen neuen inszenierten Chemiewaffenangriff in der nordsyrischen Provinz Idlib.

Wie das russische Verteidigungsministerium in einer Erklärung am Montag mitteilte, sollen 15 Mitglieder der Weißhelme, die unter dem Deckmantel einer Hilfsgruppe in Syrien operieren, am 1. Februar in die Provinz Idlib eingereist sein, um Vorbereitungen für die Durchführung neuer provokativer Aktionen mit Chemikalien zu treffen.

Am 3. Februar um 22:15 Uhr Moskauer Zeit erhielt das russische Versöhnungszentrum eigenen Angaben zufolge Anrufe von zwei Anwohnern, die berichteten, dass Aktivisten der Weißhelme, die von der Terrorgruppe Hayat Tahrir al-Sham (HTS) unterstützt werden, einen Einsatz mit Giftstoffen planen.

Das inszenierte Attentat soll ungefähr 200 Personen umfassen und im Distrikt Ma’arret al-Artik stattfinden. Die am Angriff Beteiligten Personen, darunter auch Kinder, sollen hauptsächlich Familienmitglieder der HTS-Terrorgruppe sein, die zuvor aus den südlichen Provinzen Syriens evakuiert und derzeit in der Deeskalationszone Idlib untergebracht worden sind. Die Weißhelme haben Berichten zufolge rund 400 Liter Chemikalien aus einem unterirdischen Lager nach Idlib gebracht. 

Die Organisation der sogenannten Weißhelme wurde im März 2013 mit US-amerikanischer und britischer Untrstützung in der Türkei gegründet. Ihr Einsatzgebiet bezieht sich auf die von den Terroristen kontrollierten Regionen Syriens.

Die Weißhelme haben bereits in Idlib und anderen Gebieten Syriens chemische Angriffe durchgeführt und versucht, Damaskus für die Angriffe verantwortlich zu machen, um Vorwand für einen westlichen Militärschlag auf Syrien zu liefern.

Weißhelme beteiligt an Organhandel in Syrien

Die Weißhelme behaupten, eine humanitäre Nichtregierungsorganisation (NGO) zu sein. Ihnen wird jedoch vorgeworfen, mit Terroristen in Syrien zusammengearbeitet.

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