Feb 14, 2020 13:00 Europe/Berlin
  • US-geführte Militärallianz räumt Tötung von 1370 Zivilisten im Irak und in Syrien ein

Washington (ParsToday) - Die von den USA angeführte Internationale Anti-IS-Koalition hat in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht eingeräumt, dass in der Zeit zwischen August 2014 bis Ende Dezember 2019 mindestens 1.370 Zivilisten bei Luftangriffen der der Koalition auf Syrien und den Irak getötet worden seien.

In ihrem Bericht bezeichnete die US-geführte Militärkoalition die Tötung von Zivilisten  als "unbeabsichtigte Angriffe".

In einem früheren Bericht, der im vergangenen Januar veröffentlicht wurde, hatte die  Koalition zugegeben, 1359 Zivilisten bei ihren Koalitionsangriffen in Syrien und im Irak getötet zu haben.

Ermittlungen  der Airwars-Überwachungsgruppe zeigen jedoch, dass mehr als 8.000 Zivilisten bei US-geführten Luftangriffen im Irak und in Syrien getötet wurden.

Von August 2014 bis Ende November 2019 hat die US-geführte  Militärkoalition mehr als 34.700 Luftangriffe gegen  Syrien und im Irak geflogen.

Die sogenannte Anti-IS-Koalition wurde während der Amtszeit des früheren US-Präsidenten Barack Obamas  mit der Behauptung gebildet,  Terroristen im Irak und in Syrien zu bekämpfen.

Offiziellen Berichten zufolge sind  die Vereinigten Staaten und ihre westlichen und arabischen Verbündeten selbst die Hauptschöpfer und Sponsoren terroristischer Gruppen, einschließlich IS.

 

 

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