Feb 25, 2020 13:14 Europe/Berlin
  • Neue Runde des Krieges - Ergebnis des Jahrhundert-Deals

Weniger als einen Monat nachdem US-Präsident Donald Trump den rassistischen Plan "Deal des Jahrhundert" vorgestellt hat, ist ein neuer Krieg zwischen dem zionistischen Regime und den palästinensischen Widerstandsgruppen ausgebrochen.

Die Armee des zionistischen Regimes tötete am 23. Februar 2020 bei einem Artillerie-Angriff auf den Gezastreifen den 27-jährigen Palästinenser Mohammad al-Naim. Dann fuhr ein israelischer Bulldozer über die Leiche dieses palästinensischen Märtyrers.

Wie die Militärs des israelischen Regimes behaupteten, hätten sie den Palästinenser erschossen, weil er nach ihren Angaben eine Bombe legen wollte. Den Angaben der zionistischen Militärs zufolge hatten zwei Männer sich dem Zaun an der Grenze des Gazastreifens genähert, um dort einen Sprengsatz zu deponieren. Daraufhin hätten die Soldaten geschossen und einen der Verdächtigen tödlich getroffen. 

Die palästinensischen Widerstandsgruppen reagierten auf das Verbrechen des zionistischen Regimes. Der militärische Zweig des Islamischen Jihads Palästinas, die - die Al-Quds Brigaden- feuerte am Sonntagabend mindestens 20 Raketen aus dem Gazastreifen auf zionistische Siedlungen ab. In den südlichen Gemeinden der besetzten Gebiete und der Küstenstadt Aschkelon heulten die Sirenen. Zu möglichen Verletzten machten die israelischen Militärs zunächst keine Angaben. 

Daraufhin griff das zionistische Regime erneut den Gazastreifen sowie einige Gebiete in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus an. Dabei wurden zwei Mitglieder der Al-Quds-Brigaden getötet.

Die Analyse dieser Ereignisse zeigt, dass die neue Wurzel des Krieges auf die kriminellen Maßnahmen des israelischen Besatzerregimes zurückführt. Die neue Runde der Gewalt zwischen dem zionistischen Regime und den palästinensischen Widerstandsgruppen ist ein Ergebnis des rassistischen Jahrhundertdeals.

Jahrhundert-Deal von Trump: Hamas-Delegation reist zu Beratungen nach Moskau

Am 28. Januar 2020 stellte US-Präsident Donald Trump in Anwesenheit des Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes Benjamin Netanjahu den sogenannten US-Friedensplan "Jahrhundertdeal" der Öffentlichkeit vor. Der Plan dient ausnahmslos dem zionistischen Regime und unterstützt seine Verbrechen und Ziele. 

Viele Analysten glauben, dass der sogenannte "Deal des Jahrhunderts" nicht zum Frieden führt und sogar den Nahostkonflikt noch verschärft. Die islamische palästinensische Widerstandsbewegung Hamas gab auch in einer Erklärung bekannt, dass dieser Plan zur Verschärfung der Gewalt in Westasien führen werde.

Netanjahu erneut gescheitert

Eine neue Runde des Krieges zwischen Israelis und Palästinensern hat begonnen, während die Parlamentswahlen in den besetzten Gebieten in weniger als 10 Tagen stattfinden sollen. Vor den Wahlen am 17. September 2019 startete Netanjahu auch schon einen Krieg gegen die palästinensischen Widerstandsgruppen. Er wollte den Krieg im Rahmen seiner Wahl-Interessen ausnutzen. Dieser Ansatz führte jedoch nicht nur nicht zum Sieg Netanjahus bei den Parlamentswahlen am 17. September, sondern es nahmen auch nur wenige Menschen in den Siedlungen nahe des Gazastreifens an den Wahlen teil. Sie kritisierten die Kriegstreiberei Netanjahus.

Auch diesmal hat Netanjahu vor den Wahlen den Krieg begonnen. Dieses rücksichtslose Verhalten deutet mehr als alles andere darauf hin, dass Benjamin Netanjahu sich den letzten Tagen seiner Macht in den besetzten Gebieten nähert.

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