Feb 25, 2020 14:39 Europe/Berlin

In Idlib rückt die syrische Armee weiter vor, allerdings in den letzten Stunden auch mit Rückschlägen:

Vielleicht kommt der Vormarsch zum Stehen, wie die führenden europäischen Länder, Deutschland und Frankreich, durch ihre Spitzenpolitiker, Merkel und Macron, dies von ihrem russischen Kollegen Putin gefordert haben. Der türkische Amtskollege Erdoğan trifft sich auf eigenen Wunsch am 5. März mit diesem Trio, das ja auch schon gemeinsam in der Ukraine-Krise einigermaßen konstruktiv zusammensitzt, dann mit dem ukrainischen Kollegen. Das Problem ist jedoch, dass man im Westen für Syrien keine Ruhe und Ordnung wünscht - und dies vor allem nicht, so lange der legitime syrische Präsident Assad im Amt ist. Der Westen hat eben auch eine weitere Agenda, nämlich die in Jahrzehnten gewachsenen iranischen Verbindungen in der Region zu kappen, gerade auch zu Hisbollah - das erschwert die syrische Lage und entsprechende Lösungsansätze zusätzlich. Seyed Hedayatollah Schahrokny spricht mit dem Bundesvorsitzenden der Neuen Mitte, Christoph Hörstel über Einzelheiten und Hintergründe - und auch über einen möglichen Lösungsweg, den Hörstel gestern vorgelegt hat, in dem alle berechtigten regionalen Interessen abgewogen berücksichtigt sind

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