Mrz 25, 2020 11:06 Europe/Berlin
  • Syrische Soldaten und Einwohner zwingen US-Militärkonvoi zum Rückzug

Damaskus (ParsToday/PressTV) - Ein US-Militärkonvoi musste sich aus einem Gebiet in der nordöstlichen syrischen Provinz al-Hasaka zurückziehen, nachdem Regierungstruppen ihm den Weg versperrten und Gruppen wütender Anwohner, die über seine Präsenz in der Region verärgert waren, Steine ​​auf den US-Konvoi warfen.

Syriens offizielle Nachrichtenagentur SANA berichtete, dass syrische Armeesoldaten den amerikanischen Konvoi, bestehend aus 11 gepanzerten Fahrzeugen, stoppten, als er versuchte, seinen Weg durch das Dorf Hamo in der Qamischli-Landschaft der Provinz zu finden. Die Einheimischen warfen dann Steine ​​auf den amerikanischen Konvoi und zwangen ihn, sich zurückzuziehen.

Auch am 8. März blockierten Regierungstruppen den Weg eines US-Militärkonvois mit sieben Fahrzeugen in der Nähe des Dorfes Kuzelia, das westlich der Stadt Tell Tamer in derselben syrischen Provinz liegt. Die Anwohner bewarfen dann den amerikanischen Konvoi mit Steinen und beschimpften die Soldaten, wodurch sie gezwungen wurden, sich umzudrehen und einen anderen Weg zu finden.

Zwei Tage zuvor hatten ebenfalls Einheimische im Dorf Rumailan al-Basha in derselben syrischen Region Steine ​​auf US-Truppen geworfen, als ihr Konvoi versuchte, die Region zu durchqueren.

 

Von der Türkei unterstützte Milizen brechen den Waffenstillstand in Idlib

An anderer Stelle in Syriens umkämpfter nordwestlicher Provinz Idlib haben von der Türkei unterstützte Takfiri-Kämpfer gegen die Bedingungen eines Waffenstillstands verstoßen, den Ankara und Moskau Anfang dieses Monats erreicht hatten, um eine Eskalation der Gewalt dort zu stoppen.

Vereinbarte Waffenruhe in Idlib tritt in Kraft

SANA berichtete, dass die Extremisten Raketen und Kugeln auf Armeepositionen in den Dörfern Dadikh und Hantutin abgefeuert haben, die in den Distrikten Saraqib und Maarrat al-Nu'man der Provinz liegen.

Die syrischen Regierungstruppen reagierten und zerstörten im Gegenzug das Versteck der Militanten. Einige der Terroristen wurden dabei getötet und verletzt.

Tags

Kommentar