Aug 08, 2020 07:46 Europe/Berlin
  • UNHCR betont transparente Untersuchung der Explosion in Beirut

Beirut (ParsToday) - Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat die Notwendigkeit einer transparenten Untersuchung der Explosion im Hafen von Beirut unterstrichen.

Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte bekräftigte in einer am Freitag verbreiteten Erklärung, dass die Untersuchung der Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut laut dem Nachrichtensender Al-Mayadeen unparteiisch und unabhängig sein sollte.

Es bestehe keine Notwendigkeit für eine internationale Untersuchung der Explosion, heißt es in der Erklärung.

Der Gouverneur von Beirut Marwan Abboud, schätzt den Explosionsschaden auf 10 bis 15 Milliarden US-Dollar.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) teilte auch mit, dem Libanon nach der Explosion in der Hafenstadt Beirut zu helfen. Das WFP gab am Freitag in einer Erklärung bekannt, es beabsichtige, Weizen und Getreide bereitzustellen, um die Nahrungsmittelknappheit im gesamten Libanon zu verringern.

Der Präsident des Europarates, Charles Michel, kündigte auch an, am Samstag nach Beirut zu reisen, um sich ein Bild über die durch die Explosion verursachten Schäden zu machen.

Libanon: Geschwindigkeit iranischer Hilfen ist bemerkenswert

Iran gehörte auch zu den Ländern, die schnell Hilfe in den Libanon schickten. Die iranische Botschaft in Beirut gab bekannt, dass die iranische Hilfe für das libanesische Volk, darunter drei Flugzeuge mit Hilfsgütern und medizinischer Ausrüstung an Bord, am Mittwoch und Donnerstag am Flughafen von Beirut eingetroffen sei. Die iranische Botschaft im Libanon gab bekannt, dass das vierte Flugzeug mit iranischer Hilfe wie medizinischer Ausrüstung, Medikamenten und spezieller medizinischer Notfallausrüstung in den kommenden Tagen in den Libanon geschickt wird.

Am Dienstagabend hatten zwei gewaltige Explosionen die libanesische Hauptstadt Beirut erschüttert. Nach jüngsten Angaben der Behörden wurden dabei mehr als 150 Menschen getötet und mehr als 5000 verletzt. Dutzende Menschen werden weiterhin vermisst.

Tags

Kommentar