Dez 05, 2020 09:36 Europe/Berlin
  • USA: Werden wirtschaftlichen Druck auf Syrien beibehalten

Istanbul (ParsToday/FarsNews) - Der Vertreter der US-Regierung für Syrien hat sich für die Fortsetzung des Drucks und der Sanktionen gegen die syrische Regierung ausgesprochen.

Bei einem Treffen mit Vertretern der von den USA unterstützten syrischen Oppositionskoalition am Donnerstag in der türkischen Metropole Istanbul erhob Joel Rayburn grundlose Anschuldigungen gegen die syrische Regierung und sagte, die Vereinigten Staaten würden im Rahmen von Caesar-Sanktionen den wirtschaftlichen Druck auf die syrische Regierung erhöhen.

Der Gesandte der US-Regierung in Syrien behauptete am Donnerstag in Kairo, dass die schlechten Wirtschafts- und Lebensbedingungen in Syrien nicht auf die US-Sanktionen zurückzuführen seien.

An dem Treffen in Istanbul nahm auch Nasr al-Hariri, Leiter der sogenannten syrischen Oppositionskoalition, teil und das Treffen konzentrierte sich auf die vierte Gesprächsrunde des syrischen Verfassungsausschusses.

Der US-Kongress hat im Juni 2019 Sanktionen gegen Syrien deutlich verschärft. Die sogenannten Caesar-Sanktionen traten am 17. Juni in Kraft, darunter auch Sekundärsanktionen, die Unternehmen weltweit bestrafen, die mit der syrischen Regierung zusammenarbeiten. Die US-Regierung setzt das Gesetz auch ein, um den Verbündeten Syriens während der Wiederaufbauphase zu schaden.

Die Krise begann in Syrien 2011, als die friedlichen Proteste gegen die schlechte Wirtschaftslage und Arbeitslosigkeit sehr schnell in Gewalt ausarteten. Die Syrische Regierung wirft weiterhin den USA, der Türkei und Saudi-Arabien Mitverantwortung bei der Fortsetzung der Krise vor.

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