Jan 09, 2021 09:18 Europe/Berlin
  • Hisbollah-Generalsekretär: US-Amerikaner haben die Gefahr von Trump mit den jüngsten Ereignissen verstanden

Beirut (ParsToday/IranPress) - Generalsekretär der libanesischen Hisbollah im Libanon hat die Ereignisse des US-Kongresses als gefährlich bezeichnet und hinzugefügt: "Die Amerikaner haben Trumps politische Bedrohung für ihr Land zu spüren bekommen."

"Seyed-Hassan Nasrollah" merkte in einer Rede am Freitagabend an: "Trotz der Tatsache, dass die Freunde Amerikas in der Region versuchten, die jüngsten Angriffe von Trump-Anhängern auf den Kongress als normal zu bezeichnen, zeigte dieses Ereignis doch die Wahrheit der angeblichen Demokratie Amerikas.

Internationale Reaktionen auf politische Turbulenzen in den USA

Der Generalsekretär der Hisbollah sagte: "Die US-Amerikaner sind es gewohnt, solche Gewalttätigkeiten in anderen Ländern zu erzeugen, aber Trump hat sie in den Vereinigten Staaten umgesetzt."

Er kritisierte die Aktionen der US-Regierung in den letzten Jahren, einschließlich der Ermordung der Widerstandskommandanten, der Märtyrer Qassem Soleimani und Abu Mahdi al-Muhandis.

Nasrollah erklärte: "Trump ist ein rohes Beispiel für amerikanische politische und militärische Arroganz."

Der Hisbollah-Generalsekretär ging ferner auf die verheerende Doppelexplosion im Hafen von Beirut ein und sagte, die Libanesen müssten diesen Fall als einen internen und nationalen Fall behandeln.

Nasrollah sagte den Familien der Opfer und denen, deren Häuser bei der Explosion beschädigt wurden, dass er Vertretern der Widerstandsachse im Libanon versprochen habe, den Fall weiterzuverfolgen.

Die Explosion in Beirut ereignete sich am 4. August 2020, bei der fast 200 Menschen getötet und Schäden in Milliardenhöhe verursacht wurden.

Nasrollah sprach auch über die Position des Westens zum Libanon und sagte dazu: "Wenn der Libanon für die Amerikaner und Europäer auch nur ein bisschen wichtig wäre, hätten sie ihn nicht boykottiert."

Der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah wies zum Schluss die Behauptungen zurück, wonach die Hisbollah die Bildung eines neuen Kabinetts im Libanon verhindern wolle.

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