Jan 27, 2021 08:50 Europe/Berlin
  • Pentagon überprüft Abzugspläne für Irak und Afghanistan

Washington (IRNA/ParsToday) - US-Verteidigungsminister Lloyd Austin prüft den Last-Minute-Abzugsplan des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, für die US-Truppen aus Afghanistan und dem Irak.

Dies schrieb das Wall Street Journal am Dienstag unter Berufung auf Quellen aus dem US-Verteidigungsministerium.

Der Verteidigungsminister von Präsident Biden, Lloyd Austin, steht in den USA und auf der ganzen Welt vor einer Reihe von Problemen, aber die Entscheidung von Donald Trump, vor seinem Ausscheiden aus dem Amt in diesem Monat schnell noch mehr als 3.000 Soldaten aus den beiden Konfliktgebieten abzuziehen, konfrontiert das Weiße Haus mit Überlegungen, wie es die langjährigen Kriege bewältigen will.

Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, sagte im Gespräch mit dem Wall Street Journal, dass jegliche Entscheiung über die Zahl der US-Truppen im Irak und in Afghanistan mit den Regierungen beider Länder besprochen werde.

Am 15. Januar 2021 hatte das Pentagon bekannt gegeben, dass die Truppenstärke der USA im Irak und in Afghanistan um je 2.500 Mann reduziert worden sei.

Dies geschieht, während sehr viele Iraker und irakische Gruppen den Abzug der terroristischen US-Truppen aus dem Irak fordern und das irakische Parlament auch einen diesbezüglichen Gesetzentwurf verabschiedet hat.

Das Weiße Haus: Washington wird Trumps Einigung mit Taliban überprüfen

Der neue US-Präsident Joe Biden lässt viele Entscheidungen von Donald Trump überprüfen. Das US-Außenministerium hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass trotz der Ablehnung Washingtons bezüglich der Maßnahmen des Internationalen Strafgerichtshofs im Zusammenhang mit Afghanistan und der Situation der Palästinenser und Israelis, die US-Sanktionen umfassend überprüft werde.

Die Trump-Regierung hatte Verantwortliche des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag wegen der Untersuchung möglicher Kriegsverbrechen der US-Streitkräfte in Afghanistan sanktioniert. Versuche von Fatou Bensouda, der Chefanklägerin des Haager Tribunals. israelische Kriegsverbrechen im Westjordanland und im Gazastreifen zu untersuchen, lösten ebenfalls Reaktionen von Regierungsmitgliedern der Trump-Regierung aus.

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