Apr 04, 2021 13:56 Europe/Berlin
  • Terroristen werden aus Syrien in den Jemen versetzt, um saudischen Kräften in Ma'rib zu helfen

Sanaa/ Ma'rib (ParsToday/PressTV) - Takfiri-Terroristen in Syrien werden in den Jemen versetzt, um sich den Reihen der saudischen Streitkräfte und Söldner anzuschließen, die in der strategischen Zentralprovinz Ma'rib gegen jemenitische Streitkräfte kämpfen, berichtet die libanesische Zeitung al-Akhbar.

Unter Berufung auf jemenitische Geheimdienstquellen warten die Militanten der Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) auf die Ankunft von Terroristen aus Syrien in der südlichen Provinz Abyan im Jemen.

Dem Bericht zufolge hat die saudische Kommandozentrale in Jemens südlicher Hafenstadt Aden sogar den Kriegsherrn Al-Qaida in Abyan angewiesen, die Ankunftspunkte für Terroristen aus Syrien und anderen Ländern zu sichern.

Sicherheits- und Geheimdienstquellen, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, sagten, AQAP-Terroristen seien damit beauftragt worden, die ankommenden Militanten und ihre Waffen nach Ma'rib zu transportieren.

In den letzten zwei Wochen wurden Al-Qaida-Terroristen in weiten Gebieten vor der Küste in Abyan unter dem Kommando eines hochkarätigen Militanten namens Salem al-Shina eingesetzt, wobei die Operationen mit der salafistischen Islah-Partei und der saudischen Kommandozentrale koordiniert wurden, hieß es in dem Bericht.

Laut lokalen Quellen streifen Al-Qaida-Terroristen öffentlich in den Gebieten Wadi Hamra, Yahmas, Al-Maraqasha und Al-Wazi herum und haben sich in ihrer Kaserne wiederholt mit hochrangigen saudischen Militärs getroffen.

Laut al-Akhbar haben Al-Qaida-Terroristen letzte Woche eine Reihe von Angriffen auf die Positionen von Separatisten des Übergangsrates des Südens (STC) gestartet, um die Ankunft von Militanten aus Syrien zu sichern.

In den letzten Wochen war Ma'rib Schauplatz großangelegter Operationen der jemenitischen Truppen und der Kämpfer der alliierten Volkskomitees, die gegen von Saudi-Arabien geführte Söldner und Militante vorgehen, die dem ehemaligen Präsidenten des Jemen, Abed Rabbo Mansur Hadi, treu ergeben sind.

Saudi-Arabien, unterstützt von den USA und ihren anderen regionalen Verbündeten, startete im März 2015 einen verheerenden Krieg gegen den Jemen mit dem Ziel, die Regierung des ehemaligen Präsidenten des Jemen wieder an die Macht zu bringen und die populäre Ansarullah-Bewegung zu zerschlagen. 

Die jemenitischen Streitkräfte und alliierten Volkskomitees sind jedoch gegen die von Saudi-Arabien geführten Invasoren immer stärker geworden und Riad und seine Verbündeten sind im Land festgefahren.

Die von Saudi-Arabien angeführte militärische Aggression hat inzwischen mehr als 200.000 Jemeniten getötet und Millionen von Menschen in die Flucht getrieben.

Es hat auch die Infrastruktur des Jemen zerstört und Hungersnot und Infektionskrankheiten im ganzen Land verbreitet.

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