Nov 30, 2021 12:08 Europe/Berlin
  • Mahmud Abbas droht zionistischem Regime

Ramallah (ParsToday) - Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde erklärte seine Unterstützung für den Widerstand des palästinensischen Volkes und drohte gleichzeitig dem zionistischen Regime.

Laut Al-Quds Al-Arabi kündigte Mahmud Abbas am Montag in Ramallah an: "Wenn Israel seine anti-palästinensischen Operationen nicht einstellt, werden wir maßgebliche Entscheidungen treffen und zwar bei der nächsten Sitzung des Zentralrats der Palästinensischen Befreiungsorganisation Anfang nächsten Jahres."

Abbas hob hervor: "Die Fortsetzung des israelischen Vorgehens zur Zerstörung der Zwei-Staaten-Lösung und die Apartheid gegenüber dem palästinensischen Volk werden uns zwingen, andere Optionen zu wählen. Wenn Tel Aviv diese Aktionen nicht stoppt, werden wir schicksalshafte Entscheidungen treffen."

Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde betonte weiter, dass man die Besetzung Palästinas durch Unterdrückung der Bevölkerung dieses Landes, die Herrschaft über palästinensisches Land und seine natürlichen Ressourcen, durch wirtschaftlichen Druck sowie Eingriffe in die Identität von Al-Quds (Jerusalem) und die christlichen und islamischen Heiligtümer nicht für immer hinnehmen werde.

Auch der UN-Generalsekretär verwies am Montag auf die Lage in den besetzten palästinensischen Gebieten und schrieb in seiner Botschaft:

Am heutigen Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk stellt die Situation in dem besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems, auch weiterhin eine erhebliche Herausforderung für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit dar. Anhaltende Verletzungen der Rechte der palästinensischen Bevölkerung sowie die Ausweitung der Siedlungstätigkeit drohen die Aussicht auf eine Zwei-Staaten-Lösung zu untergraben.

In seiner Botschaft heißt es abschließend:

"Bekräftigen wir gemeinsam unser unerschütterliches Engagement für das palästinensische Volk und sein Streben nach Verwirklichung seiner unveräußerlichen Rechte und nach einer Zukunft, in der es ebenso wie das israelische Volk in Frieden, Gerechtigkeit, Sicherheit und Würde leben kann."

1977 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen in einer Resolution zur Unterstützung des unterdrückten palästinensischen Volkes den 29. November zum "Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk", um die Aufmerksamkeit der Welt auf die unterdrückten Rechte dieses Volkes zu lenken.

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