Jul 04, 2022 08:17 Europe/Berlin
  • Warnung der Hisbollah-Drohnen an zionistisches Regime

Beirut (ParsToday) - Ein früherer libanesischer Parlamentarier sagte, das israelische Besatzerregime sollte wissen, dass es ohne eine Vereinbarung mit der libanesischen Regierung nicht in der Lage sein werde, Öl und Gas aus dem Karish-Gasfeld zu fördern.

Die libanesische Hisbollah-Bewegung gab an diesem Sonntag bekannt, dass drei Drohnen der Hisbollah ihre Mission über dem umstrittenen Gebiet des Karish-Gasfeldes erfolgreich abgeschlossen hätten. Die Mission dieser Drohnen sei Aufklärung gewesen und die beabsichtigte Mission erfüllt worden, diese Nachricht habe auch die Zionisten erreicht.

Das Karish-Gasfeld ist zwischen dem Libanon und dem zionistischen Regime umstritten. Vor zwei Tagen sind zwei Bohrschiffe des zionistischen Regimes in Richtung der umstrittenen Grenzlinie vorgedrungen und eines von ihnen hat diese Linie auch mehrere Meilen weit überschritten.

Laut Al-Alam Network bezeichnete Nazih Mansour, Professor für Völkerrecht und ehemaliges Mitglied des libanesischen Parlamentes der widerstandsnahen Wefaa-Fraktion, den Flug von Drohnen des Widerstands über dem umstrittenen Gasfeld als sehr wichtig.

Nazih Mansour sagte, der zionistische Feind habe zugegeben, dass drei Drohnen des islamischen Widerstands über das umstrittene Gasfeld geflogen seien, und behauptet, diese drei Drohnen mit Hilfe von Kampfjets und Boden-Luft-Raketen abgeschossen zu haben.

Dieser ehemalige Vertreter des Libanon fügte hinzu, dass Seyyed Hassan Nasrallah, der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah, zuvor angekündigt habe, dass der Feind daran gehindert werde, Öl und Gas aus dem umstrittenen Gebiet zu fördern, außer nach einer Vereinbarung, die auf internationalen Gesetzen und Vorschriften basiere und die Grenzziehung zwischen dem Libanon und dem besetzten Palästina, von der libanesischen Regierung genehmigt werden müsse.

Nazih Mansour betonte, dass dies eine klare Botschaft sei, die nicht analysiert und interpretiert werden müsse und, dass das Besatzerregime und die westlichen Länder und diejenigen die hinter diesem Regime stehen, insbesondere die US-Regierung, diese Botschaft gut verstehen müssten, da weder das griechische Schiff noch die US-Fregatten, weder der NATO-Vertrag noch irgend jemand anderes Militäroperationen gegen die Angriffe auf die Öl- und Gasrechte des Libanon verhindern könnten.