Aug 06, 2022 09:52 Europe/Berlin
  • Als Vergeltung feuert Islamischer Dschihad über 100 Raketen auf die besetzten Gebiete ab

Ramallah (ParsToday/Press TV) - Die palästinensische Widerstandsbewegung "Islamischer Dschihad" (PIJ) hat mehr als 100 Raketen auf die besetzten Gebiete abgefeuert, nachdem das israelische Regime einen seiner hochrangigen Kommandeure ermordet hatte.

Die Bewegung nannte das Vergeltungsfeuer nur eine „erste Antwort“ auf das israelische Blutbad , bei dem mehr als 15 Menschen, darunter ein  Kommandeur der palästinensischen Widerstandsbewegung „Islamischer Dschihad (PIJ) und ein fünfjähriges Kind, in der Stadt Rafah getötet wurden.

"Als erste Reaktion auf die Ermordung des hochrangigen PIJ-Kommandeurs  Taysir al-Jabari und seiner Märtyrerbrüder beschoss die al-Quds-Brigade Tel Aviv, zentrale Städte und Gebiete um den Gazastreifen mit mehr als 100 Raketen", so der militärische Flügel der Bewegung   in einer am Freitag abgegebenen  Erklärung.

Das palästinensische Gesundheitsministerium teilte dazu mit, mehr als 80 Menschen seien auch  bei dem israelischen Angriff   verletzt worden.

Die Islamisch-Palästinensische Widerstandsbewegung (Hamas) teilte mit, der israelische Feind habe „ein neues Verbrechen begangen“ und müsse deshalb  „den Preis dafür zahlen.“

Im vergangenen Mai feuerten die Widerstandsgruppen im Gazastreifen während der Operation "Schwert von al-Quds" rund 4.000 Raketen ab, nachdem das israelische Regime seinen letzten Krieg gegen die Küstenenklave begonnen hatte.

Ebenfalls am Freitag demonstrierten Palästinenser in der Stadt Ramallah im Westjordanland und verurteilten die Luftangriffe des israelischen Regimes auf den Gazastreifen.