Aug 15, 2022 10:56 Europe/Berlin
  • Hisbollah: Unsere Präzisionsraketen können auf jeden Ort im besetzen Palästina abzielen

Beirut (ParsToday) - Der Exekutiv-stellvertretende der libanesischen Hisbollah hat mit Hinweis auf die Macht dieser Widerstandsbewegung gesagt: "Unsere Präzisionsgelenkten Raketen treffen jedes Ziel in den besetzten palästinensischen Gebieten".

Wenn es einen Krieg zwischen der Hisbollah und dem zionistischen Regime geben sollte, werde in den frühen Morgenstunden die Situation zu See, zu Land und in der Luft völlig klar sein, sagte Mohammad Yaghi am Sonntagnachmittag in Beirut.

Yaghi wies darauf hin, dass der zionistische Feind um die Macht der Hisbollah weiß und sagte: "Wenn wir etwas gesagt haben, dann haben wir auch gehandelt. Wir werden niemals nachgeben. Wenn wir gewinnen, wird das islamische Volk gewinnen. Jeder vom Widerstand errungene Sieg hat ein Zeichen der stolzen Märtyrer der islamischen Ummah".

"Der Schutz der Öl- und Gasressourcen ist eine unumkehrbare Entscheidung, und wenn wir nach der  Festlegung der Seegrenzen bis Ende September kein Öl und Gas fördern können, werden wir es dem Feind nicht erlauben, einen Tropfen Öl oder Gas zu fördern", hob er hervor.

Der Vorsitzende des Hisbollah-Exekutivrates Hashim Safiuddin sagte ebenfalls zuvor, die Position der Hisbollah sei unveränderbar und der Widerstand sowie der Einsatz von Waffen und Raketen stünden auf der Agenda der Bewegung, damit die heilige Stadt al-Quds (Jerusalem) befreit werde.

Am 2. Juli behauptete die israelische Armee, drei Hisbollah-Drohnen abgeschossen zu haben, die sich in Richtung des Karish-Gasfeldes im östlichen Mittelmeer bewegten. Nach Angaben der Zionisten waren die von der Hisbollah in dieses Gebiet geschickten Drohnen unbewaffnet.

Als Reaktion auf die Behauptung des israelischen Regimes teilte die Hisbollah in einer Erklärung mit, die Drohnen hätten eine Indentifizierungsmission gehabt, die durchgeführt wurde. die Botschaft hätte auch die Zionisten erreicht.

Der Libanon und das israelische Regime nahmen an indirekten Gesprächen teil, um die Abgrenzungen vom Jahr 2020 zu erörtern. Die Gespräche kamen jedoch ins Stocken, nachdem der Libanon Einwände eingelegt hatte, und unter anderem einen Teil des Karish-Gasfelds, wo Israel einer griechischen Firma Explorationsrechte eingeräumt hat, beanspruchte.

Laut einer Karte, die 2011 an die Vereinten Nationen geschickt wurde, sollten die Gespräche eine libanesische Forderung nach 860 Quadratkilometern Territorium in dem umstrittenen Meeresgebiet erörtern.

Der Libanon sagte jedoch, die Karte beruhe auf fehlerhaften Berechnungen und forderte 1.430 Quadratkilometer (552 Quadratmeilen) weiter südlich, einschließlich eines Teils von Karish.