Nov 02, 2016 14:57 Europe/Berlin

In und um Syrien entwickelt sich eine hoch interessante Situation, die so langsam die Gestalt eines Ultimatums der syrischen Verteidigungsallianz an die Mächte von Chaos und Zerstörung annimmt: Zum Wochenbeginn hatte Präsident Assad „mehrere Dutzend“ westliche Journalisten und Analysten zu einem lockeren Austausch empfangen.

 Klare Botschaft: Die Regierung ist Herr der Lage - der Präsident bleibt ganz regulär im Amt bis 2021. Mit dem Westen soll es einen konstruktiven Dialog geben, auch mit konstruktiven oppositionellen Kräften - aber befehlen lassen will sich Damaskus nichts - und Terrormilizen werden kompromisslos bekämpft.

Gleichzeitig gibt es drei passende Entwicklungen: Russlands Außenminister Lawrow beklagt sich über ungenannte Mächte, die die Terrormilizen in Syrien unterstützen, während gleichzeitig ein russischer Zerstörer im Hafen von Piräus anlegt - auf dem Weg ins Mittelmeer, zur Unterstützung Syriens. Und Russland behält seinen Bombenstopp auf Aleppo bist Freitag 19 Uhr bei, ab dem Morgen 9 Uhr soll dort eine zehnstündige totale Feuerpause den Zivilisten die Flucht und entwaffneten Kämpfern den Abzug ermöglichen. Besitzt US-Präsident Obama auf den letzten Metern seiner Amtszeit die Kühnheit, Frieden zu machen, obwohl die Kartelle Krieg wollen?

Mit dem Politiker, Berater und Publizisten Christoph Hörstel sprach Syed-Hedayatollah Schahrokny

Kommentar