Jan 13, 2017 08:33 Europe/Berlin
  • Russland und Türkei wollen ihre Luftangriffe auf Rebellenstellungen in Syrien besser koordinieren

Moskau(Presstv/ParsToday)- Die Streitkräfte Russlands und der Türkei wollen sich künftig bei Luftangriffen auf Stellungen verschiedener Rebellengruppen in Syrien abstimmen. Ein entsprechendes Abkommen wurde gestern in Moskau vom russischen Verteidigungsministerium und dem türkischen Generalstab unterzeichnet.

Das Abkommen zielt darauf  ab, „Zwischenfälle zu verhindern, wenn Flugzeuge und unbemannte Flugkörper im syrischen Luftraum sind“, erklärte das russische Außenministerium.

„Das Dokument definiert die Mechanismen zur Koordinierung und  Zusammenarbeit der Luftwaffen beider Länder.

Russland und die Türkei hatten die seit Ende Dezember geltende Waffenruhe zwischen der syrischen Regierung und Rebellen unterzeichnet. Sie wird weitgehend eingehalten.

Zu dieser Einschätzung kamen am Donnerstag sowohl die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, als auch der UN-Syriengesandte Staffan de Mistura.

Nun wollen Putin und Erdogan  nach Angaben des Präsidialamtes in Moskau, die Vorbereitungen der in Kasachstan geplanten Syrien-Friedenskonferenz voranzutreiben.

Im Hinblick auf die Konferenz im kasachischen Astana sagte de Mistura am Donnerstag, er gehe davon aus, dass die UN dazu einladen würden. In der Stadt wollen Russland, die Türkei und der Iran mit Vertretern der syrischen Regierung und einigen Rebellengruppen über ein Ende der Kämpfe und die Zukunft Syriens beraten. 

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