Feb 27, 2017 15:02 Europe/Berlin

Mit nur kleinen Erfolgen ging die vierte Runde weiter, UN-Sondergesandte Stefan de Mistura muss weiterhin zwischen den Delegationen pendeln. Langsam scheint sich in der Opposition mehr Realismus bereitzumachen, angesichts der desolaten militärischen Lage mit ständig neuen Bodengewinnen - Palmyra und Rakka - der syrischen Armee kein Wunder.

Russland bringt inzwischen seinen neuesten Kreuzer mit Kalibr-Marschflugkörpern ins Mittelmeer.

Die Terrorkoalition Washingtons hat ihr oberstes Kriegsziel, Präsident Assad von der Macht zu verdrängen, nicht erreicht - und offenbar aufgegeben; außerdem bröckelt sie: die Türkei sucht eigene Wege im Verständnis mit Russland und Iran. Der Iran hat seinen Einfluss in der Region gefestigt.

Washington zögert - und will offenbar vorerst keine „Stiefel am Boden“ - zu viel Geld wurde bisher in Nahost versenkt, ohne messbare Erfolge, jedoch mit vielen Misserfolgen und Rückschlägen für Ruf und Position der USA in der Welt.

Gibt es einen neuen westlichen Denkansatz? Seyed Hedayatollah Schahrokny sprach mit dem deutschen Berater und DM-Parteichef Christoph Hörste

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