Nov 13, 2019 14:54 Europe/Berlin
  • Russland warnt vor fremder Einmischung  in  Bolivien-Krise

Moskau (ParsToday/Sputnik) - Das russische Außenministerium hat die Länder vor den Folgen ausländischer Einmischung in die Bolivien-Krise und deren Eskalation gewarnt.

Der stellvertretende Außenminister Russlands, Sergej Ryabkow, forderte am Mittwoch die ausländischen Mächte auf, die Krise in Bolivien nicht auszunutzen. "Nach alldem, was in Bolivien passiert ist, will Moskau nicht, dass die Unruhen in Bolivien fortdauern", so Ryabkow.

Wegen der Interventionen der USA, des Drucks des Militärs und der Eskalation der Proteste der Opposition trat  der bolivianische Präsident Evo Morales am Sonntag zurück. Er war bei den Präsidentschaftswahlen in Bolivien am 20. Oktober als Sieger hervorgegangen.

Wegen den Drohungen und Gewalttaten der Opposition, die das Leben von Morales gefährdeten,  reiste er am Dienstag (12. November) nach Mexiko aus, nachdem er Asyl aus diesem Land erhalten hatte.

US-Staatsmänner unterstützten die Unruhen, die zum Putsch gegen Morales geführt haben.

 

 

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