Nov 27, 2019 08:40 Europe/Berlin
  • Iran protestiert offiziell gegen Koranschändung in Norwegen

Oslo (ParsToday) - Der Attaché der norwegischen Botschaft in Teheran wurde in Abwesenheit des Botschafters dieses Landes in das iranische Außenministerium einberufen, nachdem der Führer der extremistischen Gruppe SIAN in Norwegen den Heiligen Koran verbrannt hatte.

Das Büro für Nordeuropäische Angelegenheiten des iranischen Außenministeriums hat am Dienstag den Attaché der norwegischen Botschaft in Teheran vorgeladen. Ihm wurde der Protest der Islamischen Republik Iran gegen die verwerfliche Aktion des Führers der extremistischen Gruppe SIAN übermittelt. Es hieß solche Aktionen hätten gefährliche Konsequenzen und Folgen für die Verbreitung von Extremismus und Gewalt auf der Welt.

Das Büro des iranischen Außenministeriums wies auch darauf hin, dass die Gefühle der Muslime auf der ganzen Welt verletzt wurden und hob hervor: Man könne nicht den Glauben und die Heiligkeiten von mehr als 1,5 Milliarden Muslimen auf der Welt unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit beleidigen. Irans Außenministerium forderte die norwegische Regierung auf, die Wiederholung derart aufrührerischer Handlungen zu verhindern und gegen die Verantwortlichen vorzugehen.

Der norwegische Attaché in Teheran versicherte, dass er den Protest der Islamischen Republik Iran an die Regierung seines Landes weiterleiten werde. Er betonte, dass die norwegische Regierung verpflichtet sei, die Sicherheit der im Land lebenden Muslime zu gewährleisten und extremistische und Zwietracht säende Aktionen zu verhindern.

Am vergangenen Samstag hat eine extremistische und islamfeindliche Gruppe im norwegischen Christian Sands den Koran verbrannt und das heilige Buch der Muslime geschändet. Muslime auf der ganzen Welt reagierten auf diese feindliche Aktion.

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