Jan 05, 2020 17:21 Europe/Berlin
  • Seyyed Hassan Nasrallah: Märtyrertag von General Soleimani - neue Ära im Nahen Osten

Beirut (ParsToday/Iranpress) – Laut dem Generalsekretär der libanesischen Hisbollah habe am 3. Januar 2020, dem Tag des Märtyrertodes von Generalleutnant Qassem Soleimani, eine neue Ära im Nahen Osten begonnen.

Der Generalsekretär der libanesischen Widerstandsbewegung Hisbollah, Seyyed Hassan Nasrallah, hat heute in einer Sonderzeremonie in Beirut zum Märtyrertod von Generalleutnant Qassem Soleimani, dem Befehlshaber der al-Quds-Brigade der Islamischen Revolutionsgarden (Sepah), und Abu Mahdi al-Muhandis, dem stellvertretenden Leiter der irakischen Volksmobilmachungskräfte in Zahir, betont, dass diese beiden Märtyrer ihr Ziel und ihren Wunsch erreicht hätten, nämlich das Märtyrertum.

Mit Hinweis darauf, dass die Ermordung Generalmajor Soleimanis und Al-Mohandes auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump erfolgte und dieser, sein Verbrechen gestanden habe, sagte Nasrallah: Die Errungenschaften des Widerstands in Syrien, Libanon, Palästina, Irak und Jemen sowie die bevorstehenden US-Wahlen seien die Gründe für das eindeutige Eingeständnis der Amerikaner.

Der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah nannte Trumps Niederlage gegen Iran als einen weiteren Schlüsselfaktor für die Ermordung von Generalleutnant Soleimani. Trump hatte das Ziel, die Islamische Republik Iran zu stürzen oder zumindest in die Knie zu zwingen und ein neues Abkommen in diversen Bereichen auszuhandeln, sei darin aber gescheitert. Nasrallah betonte, dass alle Bemühungen der USA, den Widerstand einzuschränken, nutzlos seien und hob hervor: „Trump weiß, dass ein Krieg mit Iran ein großes Abenteuer ist.“

Laut Nasrallah sei die Ermordung von Generalleutnant Soleimani eine Angelegenheit der Widerstandsachse. „Einige sagen, dass der Widerstand seinen Vergeltungsschlag gegen eine ebenbürtige Person wie Märtyrer Soleimani richten solle, aber es gibt niemanden, der diesem Märtyrer ebenbürtig ist“, so Nasrallah.

Er betonte, der Kopf Donald Trumps sei nicht einmal so wertvoll wie die Schuhe von Qassem Soleimani: Eine gerechte Vergeltung sei nur, dass die USA die Region verlassen. Er verurteilte das Attentat aufs schärfste und hob hervor, US-Soldaten und Offiziere würden als Vergeltung in Särgen nach Hause zurückkehren.

"Wenn die Särge amerikanischer Soldaten und Offiziere in die USA transportiert werden, werden (Präsident Donald) Trump und seine Regierung feststellen, dass sie die Region wirklich verloren haben und auch die Wahlen verlieren werden", sagte Seyyed Hassan Nasrallah in einer Fernsehansprache, die live aus der libanesischen Hauptstadt Beirut ausgestrahlt wurde.

Mehr als drei Jahre nach seiner Präsidentschaft habeTrump die Ziele, die er zu Beginn seiner Amtszeit festgelegt hatte, nicht erreicht. Frühere Versuche der USA, General Soleimani zu ermorden, scheiterten. Alle Formen Druckausübungen um Iran zu unterwerfen, blieben erfolglos. Das Martyrium von General Soleimani und Muhandis werde nun einen neuen Anreiz bieten, den Widerstand gegen die USA und das zionistische Regime ernsthafter zu verfolgen.

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