Feb 18, 2020 14:00 Europe/Berlin
  • Iranische Justiz erlaubt keinem Fremdstaat Einmischung

Teheran (ParsToday) - Der Sprecher der iranischen Justiz hat am Dienstag in Bezug auf die französische Einmischung bei der Freilassung von zwei Häftlingen in iranischen Gefängnissen gesagt, dass alle Regierungen in Übereinstimmung mit den Regeln und Vorschriften ihrer Justiz handeln, und auch die iranische Justiz keine Einmischung fremder Länder akzeptiere.

Fariba Adelkhah und Ronald Marchal wurden im Juni 2019 in Iran wegen Spionage festgenommen. Mehrmals forderte das französische Außenministerium ihre Freilassung. "Den beiden Personen werden Verschwörung gegen die nationale Sicherheit Irans vorgeworfen. Am 2. März werden ihre Prozesse beginnen", so Gholamhossein Esmaeili heute auf einer Pressekonferenz in Teheran.

 Fariba Adelkhah (links) und Ronald Marchal (rechts)

Mit Verweis darauf, dass Marchal französischer Bürger sei und Adelkhah Iranerin, betonte er, dass Iran das Gesetz über die doppelte Staatsbürgerschaft nicht anerkenne, weshalb Fariba Adelkhah keine Doppelstaatsbürgerin, sondern Staatsangehörige der Islamischen Republik sei.

Iran: Festnahme einer Spitzenkraft feindlicher Medien

Esmaeili wies auch auf die Unterstützung Frankreichs für den angeklagten iranischen Spion, Ruhollah Zam, hin und fügte hinzu: "Die Franzosen unterstützten diesen Angeklagten, der gegen die Sicherheit des Landes vorging, und eskortierten ihn". Er fuhr fort: "Die iranische Justiz toleriert keinesfalls die Einmischung fremder Staaten, insbesondere derjenigen, die dem islamischen Iran feindlich gesinnt sind."

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