Mrz 08, 2020 10:52 Europe/Berlin
  • USA verhindern  den Medikamententransfer  zur Behandlung von durch Coronavirus infizierten Menschen im Iran

Washington (ParsToday) - Das US-Schatzministerium genehmigt nicht den Transfer von durch den Iran gekauften Medikamenten und medizinischen Geräten zur Behandlung der durch das Coronavirus infizierten Patienten.

Der Sonderassistent des Präsidenten des iranischen Parlaments Hossein Amir Abdollahian unterstrich  auf seinem Twitter, Verantwortliche im Weißen Haus hätten  das iranische Volk ins Visier genommen und erklärt: US-Verantwortliche  lügen eindeutig und es gab keine Aussetzung menschlicher Sanktionen.

Der iranische Außenminister Mohammad-Dschawad  Zarif schrieb auch am Samstag auf seinem  Twitter: "Die Welt sollte nicht mehr über den US-Wirtschaftsterrorismus schweigen, dem jetzt der medizinische Terrorismus hinzugefügt wurde."

Er fügte hinzu, während iranische Bürger an dem Coronavirus sterben, verschärft US-Präsident Donald Trump in böswilliger Absicht illegale Sanktionen, um die zur Bekämpfung des Virus erforderlichen iranischen Ressourcen zu zerstören.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Abbas Mussawi, hatte  zuvor das Hilfsangebot   des US-Außenministers Mike Pompeo, als eine scheinheilige Geste zurückgewiesen. Er unterstrich, es sei eine politisch motivierte Geste, um die Weltöffentlichkeit zu täuschen.

Nach Angaben des iranischen Ministeriums für Gesundheit und medizinische Ausbildung wurden im Iran 5.823 Infizierungsfälle  und 145 Todesfälle bestätigt.  

Alles begann in einem Marktgebäude im chinesischen Wuhan - innerhalb weniger Wochen wurde das neuartige Coronavirus auf vier Kontinenten nachgewiesen.

Im Dezember 2019 registrieren die chinesischen Behörden erste Infektionen mit einer unbekannten Lungenerkrankung. Als Ursprungsort wird ein großer Markt in der Millionenstadt Wuhan ausgemacht, wo neben Fleisch aus herkömmlicher Landwirtschaft, lebenden Tieren und Fischen auch Wildtiere verkauft werden.

Das Virus hat sich inzwischen in 30 chinesischen   Provinzen sowie in 90 anderen Ländern  verbreitet.

Nach neuesten Statistiken sind bisher mehr als 101.000 Menschen mit dem Virus infiziert, von denen mindestens 3.400 gestorben sind.

 

 

Tags