Sep 19, 2020 08:38 Europe/Berlin
  • Frankreich: Es gibt keine Hinweise auf US-Vorwürfe gegen die Hisbollah

Paris (ParsToday/Reuters) - Laut Angaben des französischen Außenministeriums gebe es keine Hinweise darauf, dass die Hisbollah im Libanon Chemikalien in diesem europäischen Land gelagert haben solle.

Die Sprecherin des französischen Außenministeriums Agnès Von Der Mühll teilte dazu mit, es gibt heute in Frankreich keine konkreten Beweise für eine solche Behauptung.

Nathan Sales, Koordinator für Terrorismusbekämpfung im US-Außenministerium, behauptete am vergangenen Donnerstag, die libanesische Hisbollah habe Chemikalien, einschließlich Ammoniumnitrat, von Belgien nach Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien und in die Schweiz geschmuggelt und gelagert.

Bei einem kürzlich absolvierten Besuch in Beirut betonte der französische Präsident Emmanuel Macron, dass die Hisbollah vom libanesischen Volk gewählt worden sei und dass eine Partnerschaft zwischen der Hisbollah und anderen libanesischen Parteien bestehe.

Nach den Siegen des Irans und der libanesischen Hisbollah über die Terrormilizen in der Region haben die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten ihre Bemühungen verstärkt, um den Druck auf den Widerstand in der Region zu erhöhen. Iran und die Hisbollah im Libanon spielen als Mitglieder der Widerstandsfront eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von Verschwörungen und Aktionen der US-amerikanisch-israelischen Achse in der Region.

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