Sep 20, 2020 07:03 Europe/Berlin
  • US-Außenamtssprecherin: Politik des

Washington (ParsToday) - Die vom Weißen Haus verfolgte "Politik des maximalen Drucks" gegen den Iran habe nach Angaben der Sprecherin des US-Außenministeriums die Aktivitäten dieses Landes in der Region eingeschränkt.

Die Sprecherin des Außenministeriums, Morgan Ortega, behauptete in einer Erklärung, dass die Kampagne für maximalen Druck auf den Iran wirksam sei und dass Teherans „angebliches provokatives Seeverhalten“ im Persischen Golf stark eingeschränkt worden sei.

Sie fuhr fort, die Aktivitäten der mit dem Iran verbundenen Medien seien  begrenzt worden  und  die US-Regierung habe Teheran daran hindern können, Zugang zu Milliarden von Dollar zu gewinnen.

Morgan Ortega setzte ihren  Optimismus in Bezug auf den Iran fort und sagte,  die von Iran unterstützten Gruppen  in der Region würden  nicht mehr so  wie früher  ​​unterstützt  und ihre Beziehung verschwinde.

Es gibt jedoch Indizien dafür, dass die Sanktionen den beabsichtigten Weg der Islamischen Republik Iran nicht unterbrochen haben und dass Washington seine Hauptziele in dieser Hinsicht nicht erreicht hat.

US-Präsident Donald Trump hatte versprochen, den Iran davon zu überzeugen, an den Verhandlungstisch zu kommen, um seiner Ansicht nach ein "besseres Atomabkommen" zu erzielen, als  er sich im Mai 2018 aus dem internationalen Atomdeal mit dem Iran  zurückzog und die Politik des  sogenannten "Maximaldruck"  gegen Iran einleitete.

Nun mehr als zwei Jahre später hat die US-Regierung dieses Ziel nicht erreicht und sie wird jetzt  im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2020 von verschiedenen Gruppen in den USA vielfach kritisiert.

Kritiker haben Trump beschuldigt, eine schwache Strategie gegenüber dem Iran eingeschlagen zu haben, die nicht nur Spannungen mit dem Land eskaliert, sondern auch  die Vereinigten Staaten  von ihren Verbündeten trennt.

 

 

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