Sep 23, 2020 15:47 Europe/Berlin
  • Maduro: Trumps Regierung hat CIA-Terroroperationen in Venezuela genehmigt

Caracas (Press TV) - Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro sagte, die Regierung von US-Präsident Donald Trump habe "verdeckte und terroristische Operationen" der Central Intelligence Agency (CIA) in seinem Land genehmigt.

"Sie (die us-amerikanischen Verantwortlichen) haben der CIA grünes Licht gegeben, um mit direkten Agenten verdeckte und terroristische Operationen gegen Öl, Elektrizität, Militär und Wahlziele zu führen, und andere schmutzige verdeckte Aktionen wie sie von der CIA genutzt werden zu unternehmen", so Maduro in einer Fernsehansprache an die Nation am Dienstag.

Er sagte, dass die US Drug Enforcement Administration (DEA) an den Versuchen  Washingtons um den Stürz der venezolanischen Regierung beteiligt gewesen sei.

"Sie (die US-Regierung) hat die DEA als Operator des Angriffs auf Venezuela eingesetzt. Was heute neu ist, ist nicht, dass die DEA mit dem kolumbianischen Drogenkartell zusammenarbeitet, um Venezuela anzugreifen, das Neue ist, dass die CIA in Operationen und Terroranschläge gegen Venezuela verwickelt wird", fügte er hinzu.  

Anfang dieses Monats gab Maduro die Festnahme eines US-Spions in der Nähe von Venezuelas größter Ölraffinerie bekannt, der über "schwere und spezielle Waffen und eine große Menge Bargeld" verfügte. 

Der venezolanische Präsident stellte fest, dass der im Bundesstaat Falcón festgenommene Spion seit einem Jahrzehnt, das 2016 endete, Kommunikationsoperator auf einer CIA-Basis im Irak war. 

Venezuela: Einseitige US-Sanktionen gegen Iran haben keine rechtliche Grundlage

Außerdem haben die USA neue Sanktionen gegen Venezuela verhängt. US-Finanzminister Steven Mnuchin kündigte am Dienstag Sanktionen gegen mehrere venezolanische Parlamentarier an, weil sie Maduro unterstützt und an der Fälschung der bevorstehenden Wahlen im Dezember teilgenommen hätten.

Das US-Finanzministerium verhängte auch Sanktionen gegen Williams Benavides, den Chef der Tupamaro-Bewegung, die Maduro unterstützt.

Die Sanktionen frieren alle Vermögenswerte der Einzelpersonen in den USA ein und verbieten amerikanischen Firmen, mit ihnen Geschäfte zu machen.

In seiner Ansprache an die Nation kritisierte Maduro die US-Sanktionen gegen venezolanische Parlamentarier heftig und verglich die Trump-Regierung mit einer "Mafia", die andere Länder dazu zwingt, ihren Forderungen mit Gewalt und durch militärische „Drohungen, Erpressung und Aggressionen“ nachzugeben.

Die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela haben sich unter der Trump-Regierung verschlechtert. Washington hat gegen Venezuelas staatliche Ölgesellschaft Sanktionen verhängt, um Maduro zum Rücktritt zu zwingen.

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