Feb 25, 2021 20:33 Europe/Berlin
  • Großbritannien boykottiert Generäle in Myanmar

London (ParsToday/IRNA) - Die britische Regierung hat die Aufnahme aller Generäle der Putschregierung von Myanmar in ihre Liste der Menschenrechtssanktionen bekannt gegeben.

Nach Angaben des britischen Außenministeriums von Donnerstag wurden 25 Generäle der Militärregierung von Myanmar, darunter der gemeinsame Stabschef und der Verteidigungsminister, auf die Liste der Menschenrechtssanktionen in London gesetzt, berichtete die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA.

Die Sanktionen umfassen das Einreiseverbot und das Einfrieren von Vermögenswerten von Personen, die kürzlich bei einem Staatsstreich gegen die Menschenrechte verstoßen haben.

Gleichzeitig hat der internationale Handel Großbritanniens im Rahmen der Sanktionen, Unternehmen des Landes untersagt mit Myanmars militärischen und polizeilichen Institutionen zusammenzuarbeiten.

In dem südostasiatischen Land übernahm am ersten Februar das Militär wieder die Macht. Dabei hatte es erst seit zehn Jahren einen zivilen Präsidenten als Staatsoberhaupt gegeben.

Der Präsident Win Myint, die De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi und hochrangige Mitglieder der Regierungspartei wurden festgenommen. Die Armee begründete das Vorgehen mit angeblichem Wahlbetrug.

Am Tag des Putsches (01.02.2020) sollte das gewählte Parlament zu seiner konstituierenden Sitzung in der Hauptstadt Naypyidaw zusammenkommen.

Die Nationale Liga für Demokratie (NLD), der Suu Kyi vorsteht, hatte einen Erdrutschsieg verzeichnet.

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