Jan 08, 2022 10:36 Europe/Berlin
  • IAEA: Kameras vor  Ende 2021 in der Atomanlage Karaj installiert

Wien (ParsToday/Fars News) - Installierung von Überwachungskameras der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im Komplex ‘Tesa‘ in Karaj in der Nähe von Teheran ist laut dem Sprecher dieser Agentur bereits vor dem Ende Dezember 2021 abgeschlossen worden.

Dies teilte Stephanie Liechtenstein, einer westlichen in Wien ansässigen Journalistin, die für Foreign Policy und The Independent schreibt, gestern auf Twitter unter Berufung auf den IAEA-Sprecher mit.

Der IAEA-Generalsekretärs Rafael Grossi gab am 15. Dezember bekannt, die Kameras dieser internationalen Agentur würden in kommenden Tagen nach einer Vereinbarung mit Iran im Komplex 'Tesa' in Karaj installiert.

In diesem Zusammenhang sagte der Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation (Atomic Energy Organization of Iran, AEOI)  Behrouz Kamalvandi zuvor: "Nach Prüfung der technischen, sicherheitstechnischen und rechtlichen Aspekte werden die IAEA-Kameras im Komplex 'Tesa' in Karaj wiederinstalliert".

Kamalvandi fügte hinzu: "Die Kameras werden so installiert, dass sie Bilder aufnehmen und sie in ihren Speichern aufbewahren. Wenn die Speicher voll seien, würden die Speicherkarten entnommen und in das gemeinsame Siegel Irans und der Agentur gelegt. Mit anderen Worten, habe die Agentur keinerlei Zugang zu diesen Informationen".

Dies geschehe in Übereinstimmung mit dem Gesetz über strategische Maßnahmen zur Aufhebung von Sanktionen und zum Schutz der Interessen der iranischen Nation, das vom Parlament der Islamischen Republik Iran verabschiedet wurde, wonach die IAEA keine über die Sicherheitsvereinbarung hinausgehende Aufsicht haben kann.

Zum Zeitpunkt der Übermittlung der Informationen an die Agentur sagte der AEOI-Sprecher: Die aufgezeichneten Informationen werden der Agentur nur zur Verfügung gestellt, wenn damit verbundene Ziel erreicht wird, das heißt,  wenn alle Sanktionen aufgehoben sind. Dann  werden   diese Informationen der IAEA zur Verfügung stellen, damit sie ihr regulatorisches Wissen, das sogenannte Kontinuitätswissen (knowledge of continuity), weiterführt.

 

 

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