Jan 15, 2022 08:12 Europe/Berlin
  • Lawrow: Bei den Wiener Gesprächen über die Aufhebung der Sanktionen sind  echte Fortschritte erzielt worden

Moskau (ParsToday/FarsNews) - Es gebe nach Angaben des russischen Außenministers echte Fortschritte und die Bereitschaft, bei den Wiener Gesprächen über die Aufhebung der Sanktionen eine Einigung zwischen den Mitgliedern des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans (JCPoA/Atomabkommen) zu erzielen.

Sergej Lawrow, der  am Freitag auf seiner Jahrespressekonferenz sprach, forderte zudem den Westen auf, bei den laufenden Gesprächen in Wien keine Spannungen zu erzeugen,  da bei diesen Gesprächen erhebliche Fortschritte erzielt worden seien.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte ebenfalls dazu, es bestehe die Möglichkeit, in den Wiener Gesprächen über die Aufhebung der Sanktionen eine Einigung mit dem Iran zu erzielen, und die Stimmung sei besser als zuvor.

Der französische Außenminister meinte hingegen, dass die Wiener Gespräche über die Aufhebung der Sanktionen zwischen dem Iran und der G4+1  nur langsam vorankämen.

Jean-Yves Le Drian warnte gestern, dass die Langsamkeit der Wiener Gespräche über die Aufhebung der Sanktionen zwischen dem Iran und der G4+1 negative Folgen haben wird.

Die 8. Runde  der Wiener Gespräche, die  sich auf die Aufhebung repressiver und rechtswidriger Sanktionen gegen  Iran konzentrieren, hat am Montag, dem 27. Dezember 2021, mit einer Sitzung der Gemeinsamen Kommission unter dem Vorsitz von Ali Bagheri-Kani, der Chefunterhändler der Islamischen Republik Iran, und Enrique Mora, der Vize-Generalsekretär des Auswärtigen Dienstes der EU  begonnen.

Die Aufhebung der Sanktionen gegen  Iran und die Frage der Überprüfung und des Erhalts von Garantien für die Einhaltung der Verpflichtungen durch die Parteien gehören zu den wichtigsten und heikelsten Themen, die in den letzten Wochen zwischen den Parteien diskutiert wurden.

Teheran führt die erzielten Fortschritte bei den Wiener Gesprächen auf die Initiative des iranischen Verhandlungsteams zurück und wirft der Regierung von Joe Biden vor, nichts unternommen zu haben, um die illegalen Handlungen der ehemaligen US-Regierung zu kompensieren, zudem   die Politik  des maximalen Drucks von  ihrer Vorgängerregierung fortzusetzen, was Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Landes aufkommen und  die Wiener Gespräche in die Länge ziehen ließe.

 

 

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