Jan 21, 2020 14:51 CET

Hörerpostsendung am 19. Januar 2020 Bismillaher rahmaner rahim - Wir begrüßen Sie herzlich liebe Hörerfreunde zum heutigen Beisammensein mit der Hörerpost. Wie beim letzten Mal schon mitgeteilt, ist wieder einige Post auf dem traditionellen Postwege in Teheran eingetroffen.

Zu den Einsendungen von Reinhard Priese, Hans-Peter Themann, Nouri Streichert und Stephan Lipsius sind in dieser Woche noch Zuschriften von Jörg-Clemens Hoffmann, Christian Terhorst, Sven Marsen und Gereon Fuhs eingetroffen.

Zunächst schon mal besten Dank an Sie alle für Ihre Mühen.

Also beginnen wir mit den schon länger vorliegenden Einsendungen. In dem Zeitraum, in dem diese Zuschriften verfasst wurden, stand die Fortsetzung der Kurzwellenausstrahlung noch auf wackeligen Beinen, bzw. bestand kaum Hoffnung auf eine Fortsetzung, entsprechend sind die Äußerungen unserer Hörerfreunde:

Nouri Streichert aus Hildesheim schrieb in der ersten Dezemberwoche:

„Liebe Redaktion,

heute kommt mein neuer Empfangsbericht. Am Ende möchte ich noch eine kurze Anmerkung aus aktuellem Anlass machen:

Hier der Bericht vom 7.12.2019, über die Frequenz 6090 kHz. SINPO war 4-3-3-3-3

So wie es aussieht, war es mein letzter Empfangsbericht.

Ich bin seit 1989 DX-er auf der Kurzwelle  und höre nur auf der Kurzwelle oder Mittelwelle.

Da ab Ende des Monats nur noch im Internet gesendet wird, wird für mich das Programm reizlos. Das Spannende an der Kurzwelle ist, dass man nie weiß wie der Empfang ist.

Was heute nicht geht, geht dann vielleicht morgen oder übermorgen. Das war ein Ansporn. Aber ins Netz eine Adresse eingeben und dann in jedem Fall klaren Empfang haben, nimmt mir die Freude.

Vor allem empfinde ich den Empfang über die Kurzwelle als Respekt gegenüber den Sendungsmachern, den Technikern und allen, die mitarbeiten um die täglichen Sendungen zu produzieren.

Da ich bis zum 21.12. nicht mehr zum Hören komme, verabschiede ich mich als Hörer von IRIB und wünsche alles Gute.

Ihr Nouri Streichert.“

Wir danken Herrn Streichert für seine Anmerkungen zum Thema, hoffentlich können wir unter den geänderten Umständen bald mal wieder einen Empfangsbericht von ihm hier vorlesen.

 

Ähnlich geht es unserem Hörerfreund Hans-Peter Themann, der jetzt in Fuldatal wohnt.

Er schickte uns einen Empfangsbericht vom 8. Dezember der bestätigt, dass er uns auf der Frequenz 6090 kHz mit SINPO 5-5-4-3-3 empfangen hat.

Dazu bemerkte Herr Themann: Der Empfang war problemlos. Das Tagesthema war sehr interessant.

Am 12. Dezember verfasste unser Hörer dann noch folgende Zeilen an uns:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

nach langer Zeit schreibe ich mal wieder. Durch meinen Umzug hatte ich leider nicht die Zeit und Ruhe Radio zu hören.

Mit diesem Brief melde ich mich auch, um mich zur angedachten Kurzwellenabschaltung zu äußern. Das ist nach meiner Auffassung eine fatale Fehlentscheidung!

Falls Ihre Entscheidung Bestand haben sollte, geht eine wichtige, frei verfügbare Informationsquelle verloren. Denn gerade in der heutigen sehr unruhigen politischen Zeit ist es wichtig, das sich auch ein Land wie der Iran über die analoge Kurzwelle in der Welt präsentiert und nicht ausschließlich über das manipulierbare Internet. Das Internet ist für mich keine Alternative. Sie werden viele Hörer verlieren!

Einschließlich der Nachrichten, waren Ihre Interviews und Kommentare in den Sendungen immer hörenswert und interessant.

Für das Jahr 2020 wünsche ich Ihnen, dem gesamten Team von IRIB alles Gute und uns Hörern, dass Sie auch weiterhin auf der analogen Kurzwelle senden.

Herzliche Grüße aus Fuldatal in Nordhessen

Über eine Empfangsbestätigung freue ich mich sehr. Vielen Dank.“

Vielen Dank auch Ihnen Herr Themann. Sie sind ja inzwischen über die Fortsetzung der Kurzwellenausstrahlung informiert.

 

Einen Empfangsbericht aus Trier erhielten wir von Sven Marsen. Er hörte uns am 25. November mit SINPO 4 und 3 über die 6055 kHz und schrieb:

„Mit grossem Interesse habe ich erneut Ihre interessante Sendung verfolgt.

Ich habe gehört, dass Sie die deutschen Sendungen via Kurzwelle einstellen werden.

Das finde ich sehr traurig, da es gerade die Kurzwelle ist, die den besonderen Reiz für mich und meine Hobbyfreunde in aller Welt ausmacht. Der Empfang via Internet oder Satellit ist leider nicht so interessant.

Ich würde mich sehr über eine weitere QSL-Karte als Empfangsbestätigung für meine Sammlung freuen.

Viele Grüße aus Trier. Ihr Hörer Sven Marsen“

 

Wir hoffen bald auch wieder einen Empfangsbericht von diesem Hörer zu bekommen und danken für seine Zuschrift.

Der nächste vorliegende Posteingang ist eine UNICEF-Karte mit winterlichem Motiv von unseren österreichischen Hörerfreunden Brunhild und Gereon Fuhs

„Mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein allseits gutes 2020 !

P.S.: Schade, dass sie die Sendungen auf Kurzwelle einstellen werden...“

Zum Glück hat sich ja das Blatt gewendet und wir machen mit einer Frequenz auf der Kurzwelle weiter,  diese Information hat inzwischen hoffentlich alle unsere Hörerfreunde erreicht.

Der Empfangsbericht von Reinhard Priese aus Süpitz ist vom 6. Dezember 2019, er hörte uns über die 7295 kHz mit SINPO 4-3-3-3-3

Herr Priese schrieb diese Daten auf die Rückseite einer schönen Ansichtskarte von Leipzig.

Auf einem beiliegenden Briefbogen stehen die dazugehörigen Programmdetails und:

„Ich habe Ihrer Sendung sehr aufmerksam zugehört. Das Signal auf der Frequenz 7295 kHz war gut. Zeitweise wurde der Empfang etwas gestört. Vielen Dank für Ihre Sendung und die vielen Informationen, die ich immer aktuell empfange. Ich hoffe doch, dass ich Ihre Sendungen auch weiterhin via Kurzwelle emfangen kann.

Ich wünsche dem gesamten Team von IRIB alles Gute für 2020

und würde mich freuen, wenn Sie mir meinen Empfangsbericht mit einer QSL-Karte bestätigen würden.

Danke! Ihr Hörerfreund Reinhard Priese!“

Und wir danken Ihnen Herr Priese und hoffen Sie sind heute auch am Empfänger.

Seine Glückwünsche zum neuen Jahr schickte Stephan Lipsius mit einer festlichen Weihnachtskarte:

„Allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der deutschsprachigen Redaktion des IRIB-Worldservice ParsToday wünsche ich ein friedliches und erfolgreiches „Neues Jahr 2020“

Vielen Dank für Ihre stets aufschlussreichen und informativen Sendungen!

Stephan Lipsius Kassel“

Besten Dank sagen wir Herrn Lipsius, seine Stellungnahme bezüglich der Kurzwellenausstrahlung hatte er uns ja schon per Mail geschickt und wir haben sie auch schon in einer früheren Sendung vorgelesen.

 

Eine weitere Glückwunschkarte, und zwar eine schöne UNICEF-Weihnachtskarte traf von Hörerfreund Jörg-Clemens Hoffmann aus Alsbach bei uns ein. Am 23. Dezember 2019 schrieb er:

„Liebe deutsche Redaktion von IRIB-ParsToday, das sind wirklich sehr gute Nachrichten, die ich gestern aus Teheran erfahren habe. Es freut mich sehr, dass die deutschen Sendungen weiterhin auf Kurzwelle ausgestrahlt werden!

IRIB-ParsToday hat eine kluge Entscheidung getroffen, die wichtigen Informationen aus dem Iran weiterhin analog zu verbreiten.

So möchte ich Ihnen von Herzen danken und die besten Grüße für das Jahr 2020 schicken.

Möge es ein friedliches neues Jahr werden!

Mit den besten Grüßen, Ihr Hörer Jörg-Clemens Hoffmann“

 

Seiner weihnachtlichen Grußkarte hat unser Hörerfreund aus Alsbach noch 4 Empfangsberichte und zwar vom 17.,19.,20. und 22. Dezember 2029 beigefügt, die SINPO-Werte sind im guten Bereich, er beanstandet allerdings eine zu leise Modulation.

Die bunte weihnachtliche Zeichnung seiner UNICEF-Karte zeigt Kinder aus aller Welt, die sich zu einer Weihnachtsbaum Pyramide aufgestellt haben.

Wir danken Herrn Hoffmann für alles, leider hat ja der Jahresbeginn keinen besonders friedlichen Anfang genommen.

 

Auch Christian Terhorst aus Rheine war über die gute Nachricht erfreut und schrieb zu seinem Empfangsbericht vom 20. Dezember:

„Ich freue mich sehr darüber, dass Sie weiterhin auf Kurzwelle senden! Vielen Dank!

Wie immer ein sehr interessantes und schönes Programm. Sowohl Politik und Wirtschaft als auch Land und Leute werden in Ihren Sendungen gut gewürdigt. Für sehr schöne deutschsprachige Sendungen aus Teheran bedanke ich mich bei Ihnen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meinen Empfangsbericht mit einer QSL-Karte bestätigen würden!

Mit freundlichen Grüßen aus Rheine!“

 

So das war die in Teheran eingegangene Briefpost wofür wir allen nochmals danken möchten. Nun kommen wir wieder zu Ihren Zuschriften per Mail liebe Hörerfreunde, allerdings zunächst ein paar Takte Musik.

Unsere Hörerpostsendung vom letzten Sonntag haben wir mit den Äußerungen einiger Hörerfreunde bezüglich des US-Terroranschlags auf General Soleimani, den Kommandanten der Al-Quds Brigade der iranischen Revolutionsgarden beendet. Abschließend hatten wir dabei die Äußerungen von Dietmar Wolf vorgelesen, aber seine Mail war noch umfassender, und deshalb wollen wir den „Rest“ davon heute vorlesen. Seine Zuschrift resultiert aus Recherchen im Internet:

„Liebe Freunde in Teheran,

Die aktuellen Ereignisse im Iran lehren uns, dass die Konzentration von wirtschaftlicher Macht im Imperialismus mündet, also in kriegerischen Eroberungen von Rohstoffen und Absatzmärkten.

In nur 16 Jahren ihrer 242 Jahre langen Geschichte haben die USA keinen Krieg geführt   !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!, dazu gehören  auch sämtliche Kriegslügen und die letzten Kriege…. gegen den Irak (1990 und 2003) bis hin zur einseitigen Kündigung des Nuklearabkommens mit dem Iran durch die USA (2018).

Die Ermordung des iranischen Generals Soleimani auf Befehl von Trump geschah, während sich Soleimani zu Friedensverhandlungen im Irak aufhielt. Trump habe sich sogar persönlich dafür bedankt - wie schamlos.

Angesichts von über drei Millionen Toten in den letzten Jahrzehnten durch die Kriegsverbrechen der US-Administration erscheint der Hass der Betroffenen auf die Regierung der USA als „Terrorist Nr. 1“ zumindest verständlich.

Herr Wolf schrieb dann noch weiter:

„Zur heutigen Sendung:

Das Interview mit Herrn Wimmer hat mir gut gefallen. Er ist noch ein Politiker der alten Garde, die noch ein Rückgrat und eine eigene Meinung  haben! So etwas gibt es heute nicht mehr. Eine Frau Merkel ist nur ein US Abklatsch… sie lässt die USA in unserem Land schalten und walten.  Ob Deutschland wirklich souverän ist kann ich nicht beantworten. Mir  kommt  Frau Merkel eher wie ein (US gelenkter) Bürgermeister von Deutschland vor.

PS: Der Empfang auf der Kurzwelle war heute eher schlecht. SINPO 3-4-3-3-3.  Über eine QSL Karte würde ich mich freuen.

Ihr Dietmar Wolf“

Besten Dank Herr Wolf. Bezüglich Ihrer Ansicht über das Verhältnis Deutschlands zu den USA gehen Sie konform mit unserem Revolutionsoberhaupt. Ayatollah Khamenei hat in diesem Zusammenhang – allerdings bezogen auf die europäischen Länder, und nicht nur Deutschland, ähnliches in seinen Ansprachen des Teheraner Freitagsgebetes gesagt. Ausschnitte davon finden Sie auch auf unserer Internetseite.

 

Jetzt dürfen wir aber wieder einmal Zuschriften neuer Hörer vorlesen, die in letzter Zeit in unserer Mailbox eingegangen sind.

„Guten Abend,

ich sende Ihnen meinen Empfangsbericht vom 7.1.2020 auf der Frequenz 7295 kHz. Als Empfänger verwende ich einen Tecsun PL 880 und als Antenne eine Sony AN LP1.

Erst einmal vielen Dank, dass Sie weiterhin auf Kurzwelle senden, insbesondere jetzt in so schweren Zeiten nach dem USA Terroranschlag auf  General Solemani. Dieser Terroranschlag richtet sich gezielt gegen den Weltfrieden und gegen die sich gerade stabilisierende Lage in Westasien.“

Weiter schreibt dieser uns bisher noch nicht bekannte Hörer:

„Die Sprecherin spricht sehr klar und verständlich, das Signal ist technisch sehr stark bis zu 80 dbU (Dezibel) bei einer S/N von 25, aber leider stark von Interferenzen begleitet. Radio Rumänien stört sehr stark gegen 19 Uhr MEZ und auch Radio China International, ich würde aber dennoch mit SINPO 22322 bewerten.

Über eine Ihrer schönen QSL-Karten würde ich mich sehr freuen und wünsche dem Team von ParsToday weiterhin alles Gute und möge Vernunft bei den amerikanischen Eliten einkehren bevor es komplett zu spät ist.

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank Andreas Bremm aus Wesseling“

 

Wir freuen uns sehr über ein neues „Gesicht“ in der Hörerrunde und danken Herrn Bremm für seine Wünsche, denen wir uns bezüglich der amerikanischen Eliten gerne anschließen möchten.

Sehr überraschend für uns kam eine Mail aus Algerien:

„Im Namen des Gnädigen und Barmherzigen Gottes!

Liebe Schwestern und Brüder der deutschen Redaktion von IRIB in Teheran,

zuallererst möchte ich Ihnen anlässlich des neuen Jahres 2020 meine herzlichsten Glückwünsche und meine aufrichtigsten Wünsche senden.

Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen, um Ihnen, Ihren Familien, all Ihren Lieben und allen Zuhörern ein frohes und wundervolles neues Jahr zu wünschen. Ich hoffe, dass dieses neue Jahr voller Enthusiasmus, Energie und Dynamik sein wird. 

Möge das neue Jahr Ihnen Glück, Gesundheit, Hoffnung und weitere Erfolge in Ihrer Karriere bringen.

Viele Grüße, Ihr Hörer Omar Lassas, Mascara Algerien“

Also in Algerien waren wir mit Ihnen liebe Hörerfreunde glaube ich noch nicht. Nun bietet uns diese nette Mail eine kurze Gelegenheit dazu.

Also Mascara ist wohl die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Algeriens. Sie liegt aber nicht an der Küste. Vielleicht erfahren wir ja ein ander Mal mehr über die Heimat dieses Hörers den wir bisher noch nicht kannten. Wir danken ihm für alle guten Wünsche und, dass er sich gemeldet hat.

Von mehreren Hörerfreunden haben wir inzwischen auch den Dank für unsere Mail-Glückwünsche zu den Festtagen bekommen. Dazu mehr beim nächsten Mal. Heute nur noch abschließend die Mail von OM Paul Gager dazu, denn er fühlte sich zu einer bestimmten Aktion durch unsere Grüße veranlasst, was er am 1. Januar per Mail mitteilte:

„Werte Redaktion!herzlichen Dank für die E-Glückwünsche zu den Festtagen!Ihre netten Grussworte haben mich veranlasst, wieder mal mein IRIB-Papierarchiv durchzublättern. Während ich dies tue, höre ich mir die von Ihnen mir 2007 grosszügigerweise - wegen Verzögerungen beim Beantworten der Hörerpost (Stichwort SPAM-Ordner) - zugeschickte CD mit iranischer Musik an. Auch einige IRIB-CD-Roms habe ich wieder gefunden. Ausserdem "Weihnachtsbiletts" aus dem Jahre 2007/2008 (Glocken zum Fest- Gedicht) 2011 (Parkett ohne Publikum-Gedicht) 2013 (Am Fenster-Gedicht) weiter 2017 (Sure13 Vers11 mit Happy New Year Merry Christmas Billett), um nur die wichtigsten aufzuzählen. Auch ein IRIB-Kalender aus dem Jahre 2014 zählt zu meinen Schätzen.Khoda hafez - paul gager, Wien“

 

Freut uns Herr Gager und schönen Dank für Ihre interessante Schatzsuche.

Vielleicht wollen ja auch andere Hörerfreunde mal auf eine solche Schatzsuche gehen? Wir würden uns über schriftliche und visuelle Ergebnisse freuen.

Die Zeit des Abschieds ist gekommen. 

Dann also alles Gute und Khoda hafez – Gott schütze Sie!

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