Jan 28, 2020 14:55 CET

Hörerpostsendung am 26. Januar 2020 Bismillaher rahmaner rahim - „Werte Redaktion! Herzlichen Dank das Sie auch in kritischen Zeiten für uns Hörer Zeit haben um uns bzw. mir ein paar nette Zeilen zu Weihnachten, sowie 2 schöne QSL-Karten für meine Empfangsberichte zukommen zu lassen.“

Diese Zeilen schrieb unser Stammhörer Paul Gager aus Wien am 13. Januar und wir danken Ihm für seine Wertschätzung.

Das war aber nicht die erste Rückmeldung, die wir auf unsere Weihnachtspost bekommen haben, die wie es schon zur Tradition geworden ist, erst nach den Feiertagen bei Ihnen eintrifft.

Über weitere diesbezügliche Mitteilungen sowie andere eingetroffene Zuschriften erfahren Sie im weiteren Verlauf unseres heutigen Beisammenseins. Wir freuen uns, wenn Sie uns auch heute wieder durch diese Sendung begleiten und wünschen Ihnen guten Empfang. 

Mit Post von Herrn Gager haben wir die letzte Sendung abgeschlossen, heute beginnen wir mit seiner Post und bedanken uns bei ihm auch noch für viele weitere Empfangsberichte. Leider schafft es unsere Frequenz bei ihm nicht mehr auf SINPO  4  sondern nur noch auf 3.

Eine Anmerkung hatte Herr Gager in seiner Mail auch noch:

PS: Ich war am Donnerstag auf der Ferienmesse in Wien und habe dort  dem Informationsstand der iranischen Botschaft bzw./der iranischen Tourismusbehörde einen Solidaritätsbesuch abgestattet. Dort bekam ich einige interessante Broschüren wie "A Guide Map of Iran&Teheran“ oder auch "Iran-Erleben und genießen". Ausserdem einen Bildband "Iran-Land ihrer Träume", worin ich als Einleitung folgenden Vers fand:

 "Wem die Liebe das Herz erweckt, der sterbet nie"

 Aus dem Diwan-e Hafes

Mit solidarischen Grüßen aus dem winterlichen Wien bei erstem Schneefall in diesem Winter.“

 

Der erste unserer Hörerfreunde, die auf den Eingang unserer Briefpost reagierten, war Joachim Thiel in Wuppertal. Am 8. Januar schrieb er zu seinem Empfangsbericht mit SINPO 4 zwei Anmerkungen:

1. - Vielen Dank für Ihre Post für meinen 1000. Empfangsbericht, die heutehier eintraf und über die ich mich sehr freue. Mich wundert, daß dieseim Namen von Parstoday kam und nicht von IRIB, dann aber doch vom Leiter der deutschen Redaktion. Wie hängen Parstoday, IRIB und deren deutsche Redaktion eigentlich zusammen?

Auf diese Frage, die sicher auch für die anderen Hörerfreunde interessant ist, nun unsere Antwort:

"ParsToday Deutsch" ist eigentlich identisch mit "Deutsche Redaktion von IRIB". Im Jahr 2016 wurde der neue Name ParsToday eingeführt um alle international ausgerichteten Radiosender unter einem Namen zu gruppieren und unter einem separaten Internetauftritt zusammenzuführen. Dieser neue Name dient lediglich der genaueren Unterscheidung der unterschiedlichen Mediengruppen. Ansonsten ist alles beim Alten und ParsToday Deutsch ist immer noch der Worldservice Abteilung von IRIB untergeordnet, wie zuvor auch das Deutsche Programm von IRIB.

Bei der zweiten Anmerkung von Herrn Thiel geht es um die aktuelle politische Lage:

2. - Ich hoffe, daß nach den unerfreulichen Ereignissen der letzten Tage, keine Eskalation zwischen den USA und Iran folgen wird und die Erleuchtung vorherrscht, daß man sich endlich gütlich einigt.Besten Gruß, Joachim Thiel“

 

Ihnen Besten Dank lieber Herr Thiel, auch für weitere Empfangsberichte. Wir hoffen mit Ihnen, dass die Entwicklungen in der Region ohne Eskalation ausgehen.

Viele weitere Hörerfreunde haben zu der aktuellen heiklen Lage auch ihre Gedanken in Zeilen verfasst.

Bei Lutz Winkler heißt es da in seinem Brief zum Januar-Empfangsbericht: „Die Ereignisse um ihr Land überschlagen sich in der letzten Zeit. So richtig habe ich nicht das Gefühl, dass die angebliche Weltmacht USA so genau weiß, was sie da alles anstellt. Hoffen wir, dass es noch genug Menschen mit Vernunft gibt, die korrigierend und sinnvoll in die Geschichte eingreifen können.“

Stammhörer Heinz-Günter Hessenbruch in Remscheid schrieb kurz und knapp:

„Die politischen Wirren sind sicherlich nicht, hüben wie drüben, der Zufriedenheit und dem Optimismus förderlich.“und bei Dieter Feltes heißt es in seiner Mail zum Empfangsbericht vom 5. Januar

„Sehr geehrte Damen und Herren!

Auch im Jahr 2020 werde ich Ihre Sendungen verfolgen. Ich hoffe, das ich Sie über die Kurzwelle noch lange hören kann. Der Empfang war auf dieser Frequenz nicht besonders gut. Mal abwarten wie es weiter geht.

Leider ist der Iran in der letzten Zeit häufig in den Medien vertreten. Darüber muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Ich werde dazu keine Stellung abgeben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe mit den besten Grüßen

Ihr Hörer Dieter Feltes“

 

Am 19. Januar traf wieder einmal eine Mail unserer lieben Hörerfreundin Martina Pohl ein, die ja die einzige wirklich aktive Dame unter unseren Hörerfreunden ist. Sie hat weitere Empfangsberichte von Dezember und Januar geschickt, für die sie aufgrund des wirklich schlechten Empfangs mit SINPO-Werten von 1 und 2, maximal 3 eigentlich eine Tapferkeitsmedaillie bekommen müßte.

In Ihren Zeilen sind aber viel größere Probleme ihr Anliegen:

„Liebe Redaktion in Teheran,unter keinem guten Stern hat das neue Jahr begonnen. Die Medien berichten von der Umweltkatastrophe in Australien. Feuerwehrtrupps kämpfen gegen das immer noch anhaltende Buschfeuer an. Die bereits verbrannten Flächen erreichen ungeahnte Ausmaße.Nebenbei spitzt sich die Lage zwischen Iran und Washington immer mehr zu. Dann erfährt die Welt vom gewaltsamen Mord an Kommandeur Soleimani,  ausgeführt von Donald Trump. Damit aber nicht genug. Am nächsten Tag sterben auch noch 176 Menschen bei einem Flugzeugabsturz, welcher sich aber im Nachhinein als versehentlicher Flugzeug-Abschuss herausstellte. Wenn die Aussagen stimmen, hatte der Bediener des Abwehrsystems zuvor einen Flugstopp für die Zivilluftfahrt gefordert.Die USA sprechen sich mit ihrer Rechtfertigungspolitik los. Man bedenke nur den Einmarsch im Irak und seine daraus entstandenen Folgen.Trump rechtfertigt den Angriff auf den Kommandeur mit einer Aussage, die für Aufmerksamkeit sorgte. „Ich kann verraten, dass ich glaube, dass es wahrscheinlich vier Botschaften gewesen wären.“ Es könnten wahrscheinlich Angriffe auf US-Botschaften geplant gewesen sein, argumentierte er, ohne tatsächlich Beweise liefern zu können.Die Welt wird durch die Handlungsweise der USA nicht sicherer. Frieden verlangt auch Kompromissbereitschaft. Trump hat keinerlei Feingespür für Diplomatie. Solange dieser Präsident seine Macht ausspielen kann, wird er alles daran setzen, mit seiner ungehobelten Art noch mehr Unruhe in der Weltpolitik zu stiften.Zum Schluss möchte ich mich für die Beiträge „Wir grüßen Jesus und Maria“, anlässlich der Weihnachtszeit, bei Eurem Sender bedanken.Viele Grüße Martina“

 

Herzlichen Dank an Sie liebe Frau Pohl.

Ihrer Beurteilung dieses US-Präsidenten stimmen ganz sicherlich viele Freunde im Hörerkreis zu. Es ist bedauerlich und sehr gefährlich, dass ein Präsident einer Weltmacht so unberechenbar ist.

Im Zusammenhang mit der aktuellen politischen Situation und der im Dezember drohenden und zum Glück abgewendeten Kurzwellenausstrahlungs-Einstellung können wir die Mail vom 16. Januar von Oliver Fülla aus Fachbach vorlesen:

„Liebe Freunde bei IRIB,vielen Dank für die E-Mail mit Grüßen zum Jahreswechsel sowie die erfreulichen Informationen zur Beibehaltung der Kurzwellenausstrahlungen.Die aktuellen Ereignisse in Ihrer Region machen deutlich, wie wichtig Informationen aus erster Hand und aus unterschiedlichen Quellen sein können.Ich hoffe daher sehr, dass Sie Ihre Programme in deutscher Sprache auch in Zukunft fortsetzen werden.Dabei schätze ich die gute Klangqualität der Internet-Sendungen im Vergleich zum Empfang auf Kurzwelle sehr, sehe aber wie viele andere Hörer auch die Probleme bei einer Einstellung der Kurzwellensendungen.Schließlich ist der Zugriff auf Internet-Inhalte wesentlich leichter und wirksamer zu blockieren, als das bei Ausstrahlungen über Rundfunkwellen der Fall ist.Bitte behalten Sie die Sendungen auf Kurzwelle daher unbedingt bei.Für eine Bestätigung meines Empfangsberichts mit einer Ihrer schönen QSL-Karten wäre ich Ihnen sehr dankbar.Ich wünsche Ihnen alles Gute!Mit freundlichen Grüßen Oliver Fülla“

Besten Dank sagen wir Herrn Fülla, dass er sich wieder einmal bei uns gemeldet hat.

Weiter geht es mit der Mail von Volker Schmidt, einem weiteren Hörerfreund, der unsere Glückwunsch-Post erhalten hat:

„Sehr geehrtes Teamvielen herzlichen Dank für Ihre Briefpost aus Teheran mit der sehr hübschen Weihnachtskarte und der QSL-Karte "50 Jahre Funk in Deutsch aus Teheran".Der Brief erreichte mich am 11. Januar 2020, was meine Freude aber in keiner Weise minderte.Hoffen wir, dass die Kurzwellwensendungen von ParsToday auch 2020 täglich weitergehen und im Namen Gottes nie aufhören werden.Etliche Länder machen einen großen Fehler, wenn sie die Kurz-, Mittel- und die Ultrakurzwelle abschaffen wollen, oder bereits abgeschafft haben.Zum Glück gibt es aber auch Kurzwellensender, die neu entstehen, wie z.B. Radio DARC aus Deutschland.

Herzliche und freundschaftliche Grüße aus Neubrandenburg,Ihr Hörer Volker Schmidt“

Schönen Dank für diese Mitteilung lieber Hörerfreund. Sicher interessiert diese Meldung auch die anderen Hobbyfreunde. Also informieren Sie sich da mal beim Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) in Baunatal, dem größten Amateurfunkverband in Deutschland, dem rund 34.000 Mitglieder – etwa 50 Prozent aller Funkamateure angehören.

Diese Informationen hat uns das Internet verraten.

Unserem Hörerfreund Volker Schmidt noch Danke für den Mitschnitt im mp 3 Format und die Abbildung einer  QSL-Karte von Radio DARC.

Für  sieben weitere Empfangsberichte im Januar  möchten wir uns bei Alfred Albrecht in Emmendingen bedanken, bei ihm schwanken die SINPO-Werte und sind meist nicht besonders gut. Ähnlich ist es bei Lutz Winkler im Taunus. Von ihm hatten wir ja schon einen Teil seiner aktuellen Mail vorgelesen. Hier noch die weiteren Zeilen:

„Schmitten, den 14. Januar 2020

Liebe Freunde der deutschen Redaktion von IRIB in Teheran, der Januar des neuen Jahres ist schon fast zur Hälfte Vergangenheit – die Zeit verfliegt. Ich möchte Ihnen an erster Stelle alles Gute, viel Glück und Gesundheit zum Neuen Jahr wünschen. Mögen die persönlichen Wünsche in diesem Jahr in Erfüllung gehen. Recht herzlichen Dank für die vielen Sendungen und Informationen aus dem Iran. Ich bin froh über die Erhaltung der Kurzwellenausstrahlung – wenn diese auch derzeit nicht immer zuverlässig ausgestrahlt wird. So gibt es Tage, an denen kein Signal zu hören ist. Aber das werden wir nicht ändern können. Der Empfang der Sendungen ist jedoch weiterhin gut – manchmal etwas verrauscht, was der Verständlichkeit jedoch keinen Abbruch tut.

Im Winter kann ich es wieder etwas ruhiger angehen lassen – im Garten ist nichts zu tun und so bastele ich viel – mit kleinen Projekten im Amateurfunkbereich. Aber auch da brauche ich Pausen und so schaue ich mir immer mal die Übertragungen einzelner Wettkämpfe im Wintersport an. So z.B. Biathlon, Bob- und Rodelwettbewerbe oder Skispringen.

Ich möchte für heute schon wieder schließen, ich wünsche allen Redaktionsmitgliedern viel Glück, Frieden und Gesundheit. Viele Grüße aus Deutschland Ihr Hörer Lutz Winkler“

 

Viel besser sieht es da schon beim Empfang im Breisgau aus. Hören Sie, was unser Hörerfreund Helmut Matt alles zu berichten hat:

 

„Liebe Freunde von IRIB / Pars Today in Teheran,da sind nun schon wieder 17 Empfangsberichte fertig, die darauf warten, nach Teheran zu reisen. Inzwischen sind wir bereits bei Nummer 2447 angelangt. Über den Empfang auf der Frequenz 7295 Khz kann man in Großen und Ganzen nicht klagen. Eigentlich hatte ich an alle Tagenausreichenden bis guten Empfang. An einigen Tagen habe ich Ihre Sendungen allerdings über den Satelliten Eutelsat Hotbird gehört, wo die Klangqualität unschlagbar gut ist.Mir ist aufgefallen, dass in Ihren Sendungen in der letzten Zeit häufiger als früher zwischen den Wortbeiträgen auch mal ein iranisches Musikstück zu hören ist. Ich verstehe zwar fast gar kein Farsi, mag aber die Gesangsstücke trotzdem sehr. Sie strahlen alle echte Wärme und vielGefühl aus und ich finde, dass diese schönen musikalischen Perlen Ihren Sendungen wunderbare Kontraste verleihen. Ich freue mich jedenfalls sehr darüber und bin schon auf weitere Lieder gespannt.“

Das freut uns zu hören. Weiter schreibt Herr Matt:„Was ich Ihnen heute auch noch mitteilen wollte: Sehr gut gefällt mir immer Ihre regelmäßige Rubrik über die Sitten und Bräuche im Iran. Mit solchen farbenfrohen Erzählungen wird bei uns Hörern ein geographisch fernes Land lebendig, aus Ferne wird Nähe und aus Fremdsein wirdVertrautheit. Ich denke, schöner und lebendiger kann man die Kultur seines Landes dem Radiopublikum kaum präsentieren. Ganz besonders gut gelungen fand ich die Sendung vom 21. Januar über die Hochzeitsbräuche im Iran. So eine iranische Hochzeit ist ja, wie man hören konnte, ein wirkliches Großereignis, das sich über mehrere Tage hinziehen kann.Zugleich kommt in den Sitten und Riten rund um das Hochzeitsfest die wahre Poesie der Menschen zum Ausdruck. Ist es nicht wunderbar, dass all diese schönen Dinge von Generation zu Generation weitergegeben werden?Es ist einfach immer wieder eine Freude und ein Genuss, diese Sendungen zu erleben. Die Reihe "Sitten und Bräuche im Iran" gehört derzeit zu meinen Favoriten, aber wie Sie wissen, höre ich auch all die anderen Beiträge Ihrer Redaktion immer sehr gern und sehr aufmerksam.

Wie immer grüße ich Sie alle sehr herzlich,Ihr Breisgauer Hörerfreund Helmut Matt“

 

Danke Herr Matt. Wir freuen uns, wenn unsere Sendungen solche konkreten Mitteilungen zur Folge haben und damit zeigen, dass sie zumindest bei manchem Hörerfreund Anklang finden.

Die 17 weiteren Empfangsberichte von Herrn Matt zeigen, dass er uns vom 6. bis 22. Januar täglich gehört hat. Auch dafür sagen wir herzlichen Dank.

Eigentlich wollten wir noch eine Mail von einem Hörer vorlesen, der sich schon lange nicht mehr gemeldet hatte, aber das verschieben wir auf nächsten Sonntag, denn unsere Sendezeit können wir nicht jedes Mal überziehen. 

Wir verbleiben nun mit besten Grüßen und Wünschen für alle unsere Hörerfreunde sowie mit einem Lied zum Abschluß der Sendung.

Auf Wiederhören und Khoda hafez – Gott schütze Sie!

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